07.05.2012 von dos
Recherchemethodik in 8 Schritten
Florian Klenk, Jurist und investigativer Rechercheur aus Wien, sprach in Bern über Public Watchdogs, die den Schosshunden und Hyänen vorzuziehen seien, und über seine goldenen Regeln der Recherche.
Florian Klenk, stellvertretender Chefredaktor des Falter und einer der Star-Rechercheure Österreichs, hat in Bern ein Loblied auf die Recherche im Stile der "Old School" gesungen: Informanten first, direkte Gespräche vor Ort, legal zugängliche Dokumente. Journalisten wie er seien noch ohne Internet aufgewachsen und hätten deshalb ein Handwerk gelernt, das viele digitale Journalisten heute gar...
>> Mehr05.05.2012
Agendasetting muss Sache der Journalisten sein!
Zusammenfassung des Referats von Beat Balzli, Chefredaktor Handelszeitung, anlässlich der GV des Vereins investigativ.ch am 4. Mai 2012 in Zürich.
Verfügen die Medien noch über die eigene Lufthoheit, oder lassen sie sich ihre Geschichten von Spin Doctors diktieren? Sind wir Journalisten passiv, abhängig von einer gut organisierten Primeur-Industrie, und verpassen wegen des süßen Gifts der Primeurs die wirklich wichtigen Geschichten? Erfüllen wir noch die einzige Existenzberechtigung und hohe Schule der Medien: das Agendasetting?, fragte Beat...
>> Mehr25.04.2012 von mh
ETH Lausanne - Nestlé; Uni Zürich - UBS: Geheimverträge
Die WOZ will Verträge zwischen den ETH und Lehrstuhl-Sponsoren sehen. Die ETH Lausanne sagt, diese enthielten Geheimhaltungsklauseln. Auch die Uni Zürich will ihren Vertrag mit der UBS nicht offen legen. Mit «guter Wissenschaftlicher Praxis» ist das nicht vereinbar.
«Transparenz» ist in den Wissenschaften ein Zauberwort. Aber wie halten es die Forschungsbetriebe selber damit? Für die WOZ habe ich bei den beiden ETH die Probe auf’s Exempel gemacht; von der Uni Zürich wollte ich den Vertrag mit der UBS über 100 Mio. Franken einsehen.
In Lausanne verlangte ich mit Berufung auf das BGÖ Einsicht in Verträge mit Nestlé betreffend zwei «Nestlé Chairs». Der Antrag...
23.04.2012
Spurenlos googeln
Google ist unverzichtbar, aber wer googelt, hinterlässt Spuren. Aber nicht zwingend.
Ixquick betreibt den neuen Service Startpage, mit dem man Google-Ergebnisse bekommt, ohne von Google ausgeforscht zu werden. Damit kann man anonymisierte Google-Ergebnisse bekommen: Keine Aufzeichnung der IP Adresse des Nutzers, kein Speichern seiner Suchanfragen, keine Verwendung von Tracking Cookies. Auch der Lokalisierungsfilter von Google und das Tracking, auf welche Treffer der Ergebnismenge...
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Handbuch des Datenjournalismus
Diese Woche erscheint das Data Journalism Handbook.
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Wer fährt mit nach Hamburg?
Am 1. und 2. Juni findet in Hamburg die Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche statt.
Internationaler Handel mit Kleinwaffen
Der internationale Waffenhandel wird vorschnell mit den Exporten aus einem Herstellerland in ein...
Höllenengel und andere Rockergangs
In den vergangenen Jahren haben Schweizer Journalisten ausgesprochen viel über die Hells Angels...


