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Aktuell

Investigativ.ch berichtet über aktuelle Entwicklungen, neue Tools und Veranstaltungen zur Recherche, aber auch über Höchstleistungen, Ärger und Freuden der Investigativen.

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14.05.2013 von mh

Zensurbalken, Zensurbalken – Uni Zürich legt Geheimvertrag «offen»

Die Uni Zürich bietet an, eine eingeschwärzte Kopie ihres Vertrags mit der UBS offen zu legen. Da hat sie aber viel schwarze Farbe gebraucht.

Im April 2012 gab die Uni Zürich ihren grossen Coup bekannt: 100 Millionen Franken stiftet die UBS, um an der Uni ein neues Zentrum für ökonomische Forschung aufzubauen. Den Vertrag mit der UBS-Stiftung wollte die Uni partout nicht offenlegen.

Marcel Hänggi, freier Mitarbeiter der WOZ, und Matthias Daum, Redaktor der Zeit, haben ein Akteneinsichtsgesuch gestellt. Im Lauf des Verfahrens zeigte...

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13.05.2013 von gum

Doch keine Zensur à l’Ancien Régime

Eine öffentliche Jury-Sitzung des Basler Baudepartements will Artikel von Journalisten vor der Publikation zur «Freigabe» vorgelegt haben. Diese Zensurmassnahme sorgte gehörig für Wirbel. Inzwischen ist das Baudepartement zurückgekrebst.

Es war ein Versuch der Vorzensur, der nach Ancien Régime tönt: Am Sonntag, 5. Mai 2013 berichtete die Basellandschaftliche Zeitung über einen besonders dreisten Eingriff in die Pressefreiheit. Es geht um den Architekturwettbewerb für die Umgestaltung des alten Kleinbasler FCB-Stadions Landhof. Letzten Montag fand dazu eine öffentliche Architektur-Jurysitzung statt. Auch die Medien waren...

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10.05.2013 von mh

«Öffentlichkeit ist nicht immer öffentlich»

investigativ.ch im «Landboten» vom 10. Mai 2013

Die Winterthurer Tageszeitung Lanbote greift Erfahrungen mit dem Öffentlichkeitsprinzip auf: ein Artikel von Simon Hungerbühler (pdf).

 

 

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07.05.2013 von mh

Ensi: Ungeahnte Kreativität beim Info-Vertuschen...

...während sich Armasuisse ganz verweigert.

Seit Ende 2004 ist in der Schweiz auf Bundesebene das Öffentlichkeitsprinzip gesetzlich verankert (in Kraft seit 1. Juli 2006). Die Idee hinter diesem Prinzip wäre eigentlich die, dass Ämter und andere Bundesstellen sich überlegen, wie sie die von ihnen produzierte Information den Bürgerinnen und Bürgern möglichst gut zugänglich machen könnten. Tatsächlich ist, zumindest in einigen Amtsstuben,...

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24.04.2013 von Konrad Weber

Boston-Anschläge beweisen: Journalisten haben neue Aufgaben

Social Media und die Anschläge in Boston – die Kombination wird immer absurder und zeigt uns vor allem eines: das News-Ereignis «gehört» nicht mehr den Journalisten. Dafür entwickelt sich ein immer klareres Aufgabenfeld der digitalen Journalisten. Mit dem angestammten Berufsbild hat dieses allerdings nur marginal zu tun.

Wenn plötzlich Behörden, Polizei-Kommandanten und Hacker-Kollektive dieselbe Öffentlichkeitswirkung wie Medienhäuser erzielen, müssen wir uns ernsthaft fragen, welche Aufgabe den Journalisten noch zukommt. Wenn sich plötzlich die Netzgemeinde... (Lesen Sie weiter auf Konrad Webers Website: hier. Und Konrad Weber auf srf.ch am 24. April 2013: «Schweige, wenn du nichts zu sagen hast».)

 

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19.04.2013 von habste

Leute aufstöbern, Biographien überprüfen

«Die Schweiz ist ein Datenparadies», sagt Alexander Wenger. An der sehr gut besuchten Veranstaltung von investigativ.ch erklärte der TV-Journalist, wie sich vermisste Leute aufstöbern lassen und welche Datenbanken dabei helfen.

TV-Sendungen wie «Vermisst» (TeleZüri) rühren das Publikum zu Tränen: Jahrzehntelang getrennte Familien finden wieder zusammen. Hinter den Emotionen stehen wochenlange Recherchen.

Beim Workshop von investigativ.ch zeigte Alexander Wenger am Beispiel einer Recherche für TeleZüri und 3+, wo sich welche Informationen finden lassen. Vermisst wurde ein Vater (hier die Präsentation als PDF – 6 MByte)....

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08.04.2013 von mh

Offshore-Leaks: Dominique Strebel im «Echo der Zeit»

Die vom ICIJ koordinierten weltweit vernetzten Recherche habe eine «neue Qualität», sagt der investigativ.ch-Präsident.

So ein globales Netzwerk von Journalistinnen und Journalisten sowie Forensikern und Programmierern sei neu: Erstmals hätten globalisierte Phänomene wie das Steuer-Umgehungsbusiness «einen ebenbürtigen Gegner» gefunden. Das siebenminütige Interview lässt sich online nachhören (allerdings müssen wir die schriftliche Online-Fassung korrigieren: eine «Zweigstelle des ICIJ», wie dort in einer ersten...

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