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Aktuell

Investigativ.ch berichtet über aktuelle Entwicklungen, neue Tools und Veranstaltungen zur Recherche, aber auch über Höchstleistungen, Ärger und Freuden der Investigativen.

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04.06.2012 von dos

Recherche-Tagung mit Nutzwert

Nach vielen Tagungen bleiben einem ein diffuses Blabla im Kopf und drei oder vier neue Visitenkärtchen im Portemonnaie. Nicht so bei der Jahrestagung des Netzwerks Recherche.

Wenn zum Beispiel Luuk Sengers, Marco Maas und BBC-Trainer Paul Myers einen Workshop dazu geben, was Google alles nicht kann, lernt man ganz Konkretes: Zum Beispiel, dass Sengers auf seiner Website (www.storybasedinquiry.com) eine praktische Datenbank- und Suchmaschinen-Linkliste anbietet und Paul Myers neben Google einzig noch IP-Column-Abfragen via Bing.com macht. Diese Recherchetechnik erlaubt...

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04.06.2012

Geheimverträge: Auch die Uni Basel

Nicht nur die Uni Zürich oder die EPF Lausanne schließen Geheimverträge mit der Industrie ab.

340 Millionen Dollar habe der Verkauf der Lizenzrechte eines Medikaments, das ein Team um Uni-Basel-Professor Beat Ernst in einer Kooperation mit dem Biotech-Unternehmen Glycomimetics entwickelte, an den Pharmagiganten Pfizer eingebracht, schieb die Uni Basel in ihrem Geschäftsbericht 2011. Dem Basler Journalisten Patrik Tschudin (Wissenschaftredaktor Radio DRS) fiel auf, dass die Position...

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04.06.2012

«Wahrscheinlich das spannendste Medienbuch des Jahres»

«Enteignete Zeitung? Die Geschichte der ‹Basler Zeitung› – ein Lehrstück über den Medienwandel» des Medienjournalisten und ehem. BaZ-Redaktors Christian Mensch ist erschienen.

Das Fragezeichen im Titel sei rein rhetorisch, schreibt Matthyas Jenny in einer ersten Rezension auf seiner Facebook-Site. 

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04.06.2012 von mh

Ausgezeichnet! – für sehr Unterschiedliches

Gleich zwei internationale Preis wurden am 31. Mai und 1. Juni in die Schweiz vergeben. Ein Preisträger kann sich geschmeichelt fühlen, der andere weniger...

Am 31. Mai vergab das Global Editors Network in Paris erstmals seine Data Journalism Awards. Der Preis der Kategorie «Data Driven Applications national/international» geht in die Schweiz: an die Politplattform politnetz.ch. Politnetz visualisiert beispielsweise das Abstimmungsverhalten im Bundesparlament. Aus der Laudatio: «This is a terrific project that exemplifies everything a good news app...

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25.05.2012 von Joel Weibel

Erfolgreiche Verzögerungstaktik

Praxis der Berner Oberstaatsanwaltschaft führt zu Geheimjustiz.

Das “Bieler Tagblatt” befindet sich derzeit in einem Kampf um die Herausgabe einer Teileinstellungsverfügung unter Berufung auf das Prinzip der Justizöffentlichkeit, das gemäss Bundesverfassung gelten sollte (Art. 30 Abs. 3 BV).

Im Herbst 2011 hat Peter Thoma, leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Biel-Seeland Berner Jura, im Strafverfahren gegen den ehemaligen Direktor des...

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25.05.2012 von dos

Unzuverlässiges Handelsregister

Das Handelsregister führt 400 Revisionsstellen auf, die entweder keine Zulassung haben oder deren Eintrag nicht mehr aktuell ist. Dies ist das erstaunliche Resultat einer Untersuchung der Revisionsaufsichtsstelle des Bundes.

Ich liebe die NZZ. Denn dort kann man immer noch auf neue relevante Themen stossen. Die alte Tante wird im Zeitalter des Copy/Paste-Journalismus zur eigentlichen Fundgrube. So zum Beispiel am 19. April 2012 ganz versteckt im Equity-Bund.

Man reibt sich die Augen: Die Revisionsaufsichtstelle des Bundes (RAB), die es seit 2007 gibt, hat die zugelassenen Revisionsstellen mit jenen abgeglichen, die...

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21.05.2012

Uni Zürich - UBS: Geheimvertrag? «Ähem, nein»

Die Uni Zürich versichert, ihre Unabhängigkeit sei in der Zusammenarbeit mit der UBS vertraglich gesichert. Glauben sollen wir das blind.

Hundert Millionen Franken zahlt die UBS, damit die Uni fünf Lehrstühle sowie das «UBS International Center for Economics in Society» (was für ein Name! als könnte es eine Ökonomie ausserhalb der Gesellschaft geben) einrichte. Die akademische Freiheit sei «vertraglich drei- und vierfach abgesichert», sagte der designierte Leiter des neuen UBS-Instituts, Ernst Fehr, gegenüber der NZZ. Ich will das...

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