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Aktuell

Investigativ.ch berichtet über aktuelle Entwicklungen, neue Tools und Veranstaltungen zur Recherche, aber auch über Höchstleistungen, Ärger und Freuden der Investigativen.

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25.06.2012 von Florian Imbach / mh

Die geheime Welt der Polizeiverbände und die Macht von Zürich

Ein Dreh wird kurzfristig abgesagt. Und von einem Tag auf den anderen bekommt ein Journalist bei keinem Polizeikorps mehr Auskunft. Was ist geschehen?

Es begann mit einer Recherche zum Thema Taser. Mein Kollege und ich fanden heraus, dass die Elektroschockpistole in der Schweiz längst nicht mehr nur von Sondereinsatzkommandos eingesetzt, sondern in zahlreichen Gemeinden bereits im täglichen Patrouillendienst mitgeführt wird. Ich hatte einen mehrstündigen Reportagedreh mit der Wetziker Stadtpolizei vereinbart, die mir und damit dem Zuschauer den...

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13.06.2012

Recherchejournalisten unter einem Dach

In der Schweiz soll ein neues Kompetenzzentrum für journalistische Recherche entstehen. Vor allem Lokalzeitungen und regionale Medien sollen davon profitieren.

Gemeinsam mit dem MAZ – Die Schweizer Journalistenschule will der Verein investigativ.ch seine bisherigen Aktivitäten ausbauen. Geplant ist eine neue Plattform für Lokaljournalismus, die Wissen, Ideen und Rechercheansätze für Stories vermittelt. Die bestehenden Plattformen investigativ.ch und Öffentlichkeitsgesetz.ch sollen unter ein Dach kommen und von einer gemeinsamen Geschäftsstelle betrieben...

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12.06.2012

Schädliches Öffentlichkeitsprinzip?

Das Öffentlichkeitsprinzip ist eine gute Sache, und hierzulande kämpfen wir höchstens damit, dass es zu restriktiv gehandhabt wird. In den USA gibt es aber eine Tendenz, es zum Schaden der staatlichen Wissenschaft zu missbrauchen.

Brennende BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. BP behindert Ozeanologen, die die Schäden der Ölkatastrophe von 2010 untersuchen, durch exzessive Offenlegungs-Forderungen. Bild: Wikimedia, Creative Commons

Philip Mirowski, US-amerikanischer Ökonom, Politologe und Wissenschaftsforscher an der University of Notre Dame, Indiana, berichtet in seinem Buch «Science-Mart. Privatising...

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06.06.2012

Transparency International: «Keine Transparenz in Schweizer Politlandschaft»

Transparency International, die NGO gegen Korruption, stellt der Schweiz in ihrem heute erscheinenden Bericht kein gutes Zeugnis aus.

Der Bericht «Money, Politics, Power: Corruption risks in Europe» fasst die Analysen von Institutionen aus 25 europäischen Ländern, darun­ter die Schweiz, zusammen und präsentiert die wichtigsten Ergebnisse zum Stand der Korruptions­prävention und -bekämpfung in Europa. Als zentralen Punkt für die Schweiz nennt die Studie die fehlende Transparenz in der Politiklandschaft.

Die Schweizer Sektion von...

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04.06.2012 von dos

Recherche-Tagung mit Nutzwert

Nach vielen Tagungen bleiben einem ein diffuses Blabla im Kopf und drei oder vier neue Visitenkärtchen im Portemonnaie. Nicht so bei der Jahrestagung des Netzwerks Recherche.

Wenn zum Beispiel Luuk Sengers, Marco Maas und BBC-Trainer Paul Myers einen Workshop dazu geben, was Google alles nicht kann, lernt man ganz Konkretes: Zum Beispiel, dass Sengers auf seiner Website (www.storybasedinquiry.com) eine praktische Datenbank- und Suchmaschinen-Linkliste anbietet und Paul Myers neben Google einzig noch IP-Column-Abfragen via Bing.com macht. Diese Recherchetechnik erlaubt...

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04.06.2012

Geheimverträge: Auch die Uni Basel

Nicht nur die Uni Zürich oder die EPF Lausanne schließen Geheimverträge mit der Industrie ab.

340 Millionen Dollar habe der Verkauf der Lizenzrechte eines Medikaments, das ein Team um Uni-Basel-Professor Beat Ernst in einer Kooperation mit dem Biotech-Unternehmen Glycomimetics entwickelte, an den Pharmagiganten Pfizer eingebracht, schieb die Uni Basel in ihrem Geschäftsbericht 2011. Dem Basler Journalisten Patrik Tschudin (Wissenschaftredaktor Radio DRS) fiel auf, dass die Position...

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04.06.2012

«Wahrscheinlich das spannendste Medienbuch des Jahres»

«Enteignete Zeitung? Die Geschichte der ‹Basler Zeitung› – ein Lehrstück über den Medienwandel» des Medienjournalisten und ehem. BaZ-Redaktors Christian Mensch ist erschienen.

Das Fragezeichen im Titel sei rein rhetorisch, schreibt Matthyas Jenny in einer ersten Rezension auf seiner Facebook-Site. 

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