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Aktuell

Investigativ.ch berichtet über aktuelle Entwicklungen, neue Tools und Veranstaltungen zur Recherche, aber auch über Höchstleistungen, Ärger und Freuden der Investigativen.

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04.11.2011 von Peter Johannes Meier

Bekennerschreiben

Nicht recherchiert, nur an der Oberfläche gekratzt. Einem Lobbyisten auf den Leim gekrochen. Seien wir ehrlich: Das hätte wir besser gekonnt. Dummerweise haben wir es nicht gemacht.

Journalisten – selbst investigative – sind nicht selten überheblich, nicht frei von Neid und oft ziemliche Mimosen. Eher schlecht darum die Voraussetzung, sich eigene Fehler einzugestehen oder gar daraus zu lernen.

Ü...

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02.11.2011 von Thomas Angeli

Die alte Tante und die neuen Medien

Der Gedanke war naheliegend. Ein 31-jähriger Banker, auf Facebook aktiv, könnte sich durchaus auch auf Twitter austauschen. Das jedenfalls dachte man offensichtlich in der Redaktion der «NZZ», als Anfang September die UBS meldete, ein Investmentbanker in London habe einen Verlust von zwei Milliarden Dollar verursacht.

Der Name des mutmasslichen Täters – Kweku Adoboli – war schnell durchgesickert, und so setzte man sich an der Falkenstrasse an den Computer. Und siehe da: Unter dem Username «KwekuAdoboli» fand sich tatsächlich ein Twitterer, noch dazu einer, der sich über Geldfragen äusserte. So schreibt besagter «KwekuAdoboli» von arbeitslosen Müttern, die pro Stunde 359 Dollar verdienten und erwähnt sein...

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31.10.2011 von Alexandra Stark

Sind Quellen wirklich noch sicher?

Quellenschutz ist das oberste Gebot für investigative Journalistinnen und Journalisten. Die wenigsten allerdings arbeiten mit Tools, die die Sicherheit erhöhen könnten.

Journalisten schützen ihre Quellen. Die meisten Journalisten würden lieber ins Gefängnis gehen, als Informanten auffliegen zu lassen. Doch reichen ethische Prinzipien zum Schutz brisanter Information heute noch aus? Nein, schreibt der IT-Sicherheitsexperte Christopher Soghoian in der New York Times. Wie sicher Quellen und Informationen seien, hänge immer mehr auch von den Computer-Kenntnissen von...

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14.10.2011 von Thomas Angeli

Recherchieren in den Zeiten nach Fukushima

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat verspricht, «offen und transparent» zu informieren. Schön wär's.

Es hat jeweils etwas von einer Schulreise, wenn das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) zu einer Medienkonferenz einlädt, denn die Veranstaltungen der obersten Schweizer Atomaufsicht finden konsequent in Brugg statt. So pilgern denn die Journalistinnen und Journalisten aus Bern oder Zürich gemeinsam an die Industriestrasse 19 und quetschen sich dort in ein viel zu kleines...

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06.10.2011 von Oliver Classen

Aus den Randspalten gezerrt

Mit dem Buch «Rohstoff: das gefährlichste Geschäft der Schweiz» hat die Erklärung von Bern eine von den Medien weitgehend vernachlässigte Branche durchleuchtet. Die Entstehungsgeschichte des Werks ist kein Ruhmesblatt für den investigativen Journalismus in der Schweiz.

Die Grossbanken werden von der Erklärung von Bern (EvB) schon seit Jahrzehnten beobachtet. Eine mindestens ebenso ...

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von sib

Recherchen im Gesundheitswesen

Eine Tagung mit sept.info und re-check


Re-Check (re-check.ch) und die Ausbildungsakademie von Sept.info  laden zu einer  Bildungstagung über die Kulissen des Gesundheitswesens ein. Mit der Unterstützung von Impressum.

Die Veranstaltung wird am 22. Mai in Fribourg stattfinden (von 9.30 bis 16.30 Uhr),
der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Mit Referaten zu Betrug, schlechter Wissenschaft, Beeinflussung, Lobbying, Kamikaze Reporting...

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