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Aktuell

Investigativ.ch berichtet über aktuelle Entwicklungen, neue Tools und Veranstaltungen zur Recherche, aber auch über Höchstleistungen, Ärger und Freuden der Investigativen.

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26.02.2016

An investigativ.ch member chairs Journalismfund.eu

Sylke Gruhnwald is founding data desk editor at SRF.

(message taken from http://www.journalismfund.eu/news/srf’s-sylke-gruhnwald-journalismfundeu’s-new-chairwoman)

BRUSSELS – We are delighted to announce that Sylke Gruhnwald, founding data desk editor at Swiss broadcaster SRF, is Journalismfund.eu’s new chair. She takes over from Brigitte Alfter.

At a meeting on Monday 22 February 2016 the Journalismfund.eu board of directors has elected Sylke...

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10.02.2016

Zivilcourage im Journalismus – ein Maturand schaut uns auf die Finger

Silvan Muff hat an der Kantonsschule Beromünster eine Maturaarbeit über ein wichtiges Thema verfasst.

2009 hielt Otfried Jarren, Vorsteher des Instituts für Publizistik und Medienwissenschaften der Universität Zürich, einen Vortrag über «Zivilcourage – (k)ein Medienthema». Um diese Eigenschaft, so Jarren, sei es in den Medien nicht allzu gut bestellt: «Finden sich solche [zivilcouragierte] Persönlichkeiten auch in den Medien? Sicher, (…) Doch finden wir sie in den entsprechenden journalistischen...

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26.01.2016

Neue Erkenntnisse über Whistleblower

Eine Studie der HTW Chur über Whistleblower und die Medien in der Schweiz.

Whistleblower, die sich an Meldestellen wenden, haben grosses Vertrauen in die Medien, verzichten sie doch in ihrer überwiegenden Mehrheit auf Anonymität. An die Meldestellen gelangen eher «kleine Leute» mit ihren kleinen Geschichten, die sich oft auf Arbeitsplatz- oder Nachbarschaftsstreitigkeiten beziehen, während Informantinnen und Informanten mit «grossen Geschichten» direkt investigative...

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06.01.2016 von Dominique Strebel

Swissmedic erleichtert den Zugang zu Strafentscheiden

Seit Anfang Jahr mailt Swissmedic registrierten Journalistinnen und Journalisten vierteljährlich eine Liste aller Strafbescheide, Strafverfügungen und Einstellungsverfügungen, die das Schweizerische Heilmittelinstitut in den vorangegangenen drei Monaten erlassen hat. Gestützt darauf können Medienschaffende gezielt einzelne Entscheide anfordern, die ihnen per Mail zugestellt werden.

Die vierteljährlich vermailte Liste der Swissmedic-Entscheide ist zwar anonymisiert, enthält aber detaillierte Angaben zu den betroffenen Unternehmen und Personen. Die registrierten Journalisten können gestützt darauf während drei Monaten gezielt einzelne Strafbescheide und Strafverfügungen anfordern, die – sofern sie rechtskräftig sind – in nicht-anonymisierter Form zugemailt werden....

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18.12.2015

Goldener Bremsklotz 2016: jetzt Kandidaten nominieren!

Wer war für die Journalistinnen und Journalisten der Schweiz der grösste Bremser des Jahres?

 

Das Recherche-Netzwerk Investigativ.ch verleiht zum dritten Mal den Goldenen Bremsklotz. Wir suchen den bockigsten Pressesprecher, das intransparenteste Unternehmen, den schamlosesten PR-Lügner – schlicht und einfach den grössten Informationsverhinderer des Jahres 2015. Er soll mit dem Schmähpreis von Investigativ.ch beehrt werden.

2015 hat mit dem FIFA-Skandal, der Kasachstan-Affäre und...

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04.11.2015

Luzern und Thurgau bleiben Horte der Intransparenz

Der Nebel über Luzern lichtet sich nicht: Das Kantonsparlament sagt Nein zur transparenten Verwaltung. Damit bleibt Luzern der grösste Schweizer Kanton mit Geheimhaltungsprinzip. – Tags darauf hat auch der Thurgauer Grosse Rat Angst vor neugierigen Bürger/innen bewiesen und sich gegen das Öffentlichkeitsprinzip ausgesprochen.

Nur noch wenige Kantone funktionieren nach dem Geheimhaltungsprinzip, wonach Dokumente der Verwaltung geheim sind, solange sie nicht explizit für öffentlich erklärt werden. Die Luzerner Kantonsregierung wollte mit der grossen Mehrheit der Kantone nachziehen und das Öffentlichkeitsprinzip mittels einer Teilrevision des Organisationsgesetzes einführen.

Der Gesetzesentwurf war, im Vergleich zu den...

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30.10.2015 von Dominique Strebel

Presserat lockert Journalistenkodex: Leaks erlaubt

Ohne dass es jemand bemerkt hätte, änderte der Schweizer Presserat im April 2015 einen wichtigen Passus des Journalistenkodex: In Zukunft dürfen Medienschaffende vertrauliche Dokumente und Informationen veröffentlichen, auch wenn diese durch unlautere Methoden erlangt wurden. Damit entfernt sich die Medienethik weiter vom Medienrecht.

Bis vor einem halben Jahr musste mit einer Rüge des Presserats rechnen, wer geleakte Informationen veröffentlichte. Richtlinie a.1 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» hielt ausdrücklich fest: «Die Information darf nicht durch unlautere Methoden (Bestechung, Erpressung, verbotenes Abhören, Einbruch/Diebstahl) erlangt worden sein». Dieser Passus wurde im...

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