Liebes Mitglied von investigativ.ch

Alles Gute im neuen Jahr! Wir haben 2013 einiges vor – hier die wichtigsten Informationen:

 

Inhalt des Newsletters

1. Neuerungen bei investigativ.ch
2. Mitgliederbeitrag 2013
3. Veranstaltungen
4. Nachrichten

  

1. Neuerungen bei investigativ.ch

Neu: Mailinglist statt Mitgliederforum

Bisher kannte unsere Website ein Mitgliederforum. Um die Diskussion zu beleben, haben wir uns entschieden, vom Forum auf eine Mailinglist umzustellen. Als investigativ.ch-Mitglied Sind Sie automatisch auch Mitglied der Mailinglist. Sie haben aber, wenn Sie die Mails nicht bekommen möchten, die Möglichkeit, sich aus der Liste auszutragen (und später wieder einzutragen). Einmal im Monat werden Sie eine automatisch generierte Kontrollmail erhalten, jedesmal mit der Möglichkeit, sich aus der Liste auszutragen.

Sie werden Ende Woche eine Begrüssungsmail erhalten. Ab dann ist die Mailinglist aktiv.

Die Mailinglist soll die gleiche Funktion haben wie bisher das Forum: Suchen Sie einen Tipp; suchen Sie jemanden, der zu einem ähnlichen Thema schon Rechercheerfahrung hat; möchten Sie eine Erfahrung im geschützten Mitgliederbereich mit anderen teilen etc.: dann schicken Sie eine Mail an investigativ@lists.investigativ.ch. Die Mail geht an alle Mitglieder der Liste. Bitte antworten Sie wiederum an investigativ@lists.investigativ.ch, wenn die Antwort genauso wie die Frage von allgemeinem Interesse ist. Interessiert die Antwort nur den Absender/die Absenderin der Frage, dann antworten Sie nur dem Fragesteller / der Fragestellerin auf seine / ihre Adresse!

Sämtliche Mails der Mailinglist sind hier http://lists.investigativ.ch/cgi-bin/mailman/private/investigativ archiviert.

Die Mailinglist wird moderiert. Es kann deshalb jeweils einige Zeit dauern, bis eine Frage wirklich versandt wird.

Ihre Abonnementseinstellungen ändern (Adressänderung; aus der Mailinglist austragen) können Sie sich über diesen Link: http://lists.investigativ.ch/cgi-bin/mailman/options/investigativ/info 

In die Mailinglist wieder eintragen können sich Mitglieder auf unserer Website (Menüpunkt «Mailinglist» anklicken) http://www.investigativ.ch/mailinglist.html

Die seit November 2011 im Forum geposteten Beiträge haben wir hier http://www.investigativ.ch/mailinglist/archiv-altes-mitgliederforum.html archiviert.

 

Neu: Forum zum Recherchebuch von Boss/Strebel

Ende 2012 ist das Handbuch Recherche in der Praxis, herausgegeben von Catherine Boss und Dominique Strebel, erschienen. Weil die Recherche sich verändert, weil auch die am besten gemachten Bücher Fehler enthalten, und weil Leserinnen und Leser die eine oder andere Ergänzung haben mögen oder Fragen stellen möchten, haben wir zum Buch ein Forum eröffnet. Das Forum ist ohne Passwort zugänglich: www.investigativ.ch/recherche-in-der-praxis.html.

  

Neu: Preise und Stipendien

Neu findet sich im passwortgeschützten Bereich unserer Website die Rubrik «Stipendien und Preise». Die Liste ist jetzt noch alles andere als vollständig – weitere Hinweise bitte an kontakt@investigativ.ch!

 

Neu in Tipps&Tricks

Im November und Dezember haben wir die Tipps&Tricks sowie die Linkliste unserer Website überarbeitet und aktualisiert. Neu sind beispielsweise in der Linkliste die Rubriken «Statistische Ressourcen» sowie «Historische Recherchen».

Weitere Hinweise für die Tipps&Trick und die Linkliste nehmen wir immer gerne entgegen (im Kommentarformular oder per Mail an kotakt@investigativ.ch)!

 

2. Mitgliederbeitrag 2013

Der Mitgliederbeitrag beträgt 2013 unverändert 50 Franken. Bitte zahlen Sie den Betrag auf unser PC-Konto: 85-63384-1, investigativ.ch, Zürich; IBAN CH51 0900 0000 8506 3384 1. Sie erhalten keinen Einzahlungsschein per Post.

NICHT zu zahlen braucht, wer 2012 bereits für 2013 bezahlt hat (und wer sich nicht mehr erinnert: bitte bei kontakt@investigativ.ch nachfragen!). 

Ebenfalls NICHT zu zahlen brauchen Studentinnen und Studenten der ZHAW, des MAZ und der Ringier-Journalistenschule: Deren Mitgliederbeiträge werden pauschal von ihrer Schule bezahlt.

 

3. Veranstaltungen

Abendveranstaltung 1: Wertschöpfungsstudien – Prognose oder PR?

Wertschöpfungsstudien wollen zeigen, dass sich ein Projekt oder ein Anlass wirtschaftlich lohnen: Zum Beispiel der Flughafen Zürich für die Schweiz oder Olympische Winterspiele für Graubünden. In diesem Workshop am Mittwoch, 6. Februar erläutert Reto Föllmi, Professor Universität St. Gallen, wie solche Studien zu lesen sind und was sie (nicht) leisten.

Reto Föllmi ist Professor an der Universität St. Gallen mit Schwerpunkt Makroökonomie und Aussenhandel. Er setzt ein Fragezeichen hinter viele Wertschöpfungsstudien wegen des Studiendesigns. 

Wann: Mittwoch, 6. Februar 2013, 18.30 Uhr.

Wo: Zürich, Redaktion des Beobachters, Axel-Springer-Haus, Förrlibuckstr. 70.

Wer: Die Teilnahme ist für Mitglieder von investigativ.ch gratis. Journalist/innen, die (noch) nicht Mitglied sind, sind willkommen und zahlen einen Unkostenbeitrag von 20 Franken.

 

Abendveranstaltung 2: Fälschungen erkennen

Am Donnerstag, 7. März, 18.30 Uhr, lädt das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich die investigativ.ch-Mitglieder ein. Nebst einer Einführung ins Archiv lernen wir von den Experten, wie man gefälschte Dokumente erkennt – ein Workshop, der jeden investigativen Journalisten auf die Probe stellt!

Ort: Archiv für Zeitgeschichte, Hirschengraben 62, 8001 Zürich.

Keine Anmeldung nötig. Teilnahme nur für Journalist(innen und Mediendokumentalist/innen. Mitglieder von investigativ.ch gratis; Nichtmitglieder: 20 Franken.

 

Abendveranstaltung 3: Leute aufstöbern und Biografien überprüfen

TV-Sendungen wie „Vermisst“ (RTL) rühren ein Millionenpublikum zu Tränen: Jahrzehntelang getrennte Familien finden wieder zusammen. Hinter den grossen Emotionen stecken monatelange Recherchen. Der Journalist Alexander Wenger hat für diverse TV-Formate gearbeitet und zeigt an einem Fallbeispiel, wo und wie sich in der Schweiz personenrelevante Informationen aufstöbern lassen.

Die Schweiz ist ein Datenparadies. Doch man muss wissen, wo sich die Informationen verstecken. Was sammeln Steueramt, Zivilstandsamt oder Einwohnerkontrolle – und auf welche Informationen hat man Anspruch? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Personenrecherche?

Der TV-Redaktor Alexander Wenger erläutert eine personenbezogene Recherche am Fall Herbert (50), dessen Vater er aufstöberte. Er erzählt von den Strategien des Boulevard-Journalismus und was sich davon nutzbar machen liesse für andere Recherchefelder. 

Wann: Mittwoch, 10. April 2013, 18.30 Uhr.

Wo: Zürich, Redaktion des Beobachters, Axel-Springer-Haus, Förrlibuckstr. 70.

Wer: Teilnahme für Mitglieder von investigativ.ch gratis. Journalist/innen, die (noch) nicht Mitglied sind, sind willkommen und zahlen einen Unkostenbeitrag von Fr. 20.--.

 

1. Schweizer Recherchetag am MAZ

Der 1. Schweizer Recherchetag, der am 28. Januar am MAZ stattfindet und von investigativ.ch mitorganisiert wird, ist bereits ausgebucht. Es soll aber nicht bei diesem ersten bleiben! Und wer die Teilnahme verpasst hat: Die Tagung wird online unter http://recherche.mazblog.ch mit Interviews, Workshopberichten und den Präsentationen der Referentinnen und Referenten dokumentiert (Link wird kurz vor der Veranstaltung aktiv).

 

investigativ.ch an der Dreiländertagung des Vereins Qualität im Journalismus

investigativ.ch-Mitglied und Öffentlichkeitsgesetz.ch-Vorstandsmitglied (und Tagi-Reporter) Thomas Knellwolf hat unseren Verein an der Dreiländertagung des Vereins Qualität im Journalismus am 10./11. Januar in Zürich vorgestellt. Franz Fischlin (SRF) stellte die private Stiftung investigate! vor, die investigativen Journalismus unterstützt. Eine (sehr knappe) Zusammenfassung der Tagung gibt es hier.

 

Weitere Veranstaltungen...

... wie immer auf der Agenda-Seite unserer Homepage.

 

4. Nachrichten

Vernehmlassung Revision Handelsregisterwesen

Bis Ende April 2013 läuft die Vernehmlassung zur Revision des Obligationenrechts. Darin geht es um eine Modernisierung des Handelsregisterwesens. Das ist für uns Journalisten von einiger Relevanz: Die Schweiz kennt keine sehr strengen Vorschriften dazu, welche Informationen ein Unternehmen im Handelsregister – und mithin öffentlich zugänglich – hinterlegen muss. Andere Staaten, etwa die Niederlanden, gehen da weiter. Aus journalistischer Sicht ist natürlich wünschbar, dass möglichst viele Informationen zugänglich sind – und von Gesetzes wegen zugänglich gemacht werden müssen.

An der Vernehmlassung kann sich, wie immer, jede Schweizer Organisation und jede Schweizerin und jeder Schweizer beteiligen. Alle Informationen gibt es auf der Vernehmlassungsseite der Bundesverwaltung.

 

n-ost Reportagepreis 2013: jetzt einreichen!

Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung (n-ost) schreibt erneut seinen Reportagepreis aus. Prämiert werden inhaltlich und formal herausragende Reportagen (Text, Radio und Foto/Audioslideshow) aus Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, die 2012 in deutschsprachigen Medien erschienen sind.

Der Preis wird in den drei Kategorien je einmal vergeben und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss ist Freitag, 1. Februar 2013.

Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

Reporter ohne Grenzen präsentiert Website für zensierte Inhalte

Reporter ohne Grenzen hat eine neue Webseite für zensierte Inhalte freigeschaltet: wefightcensorship.org bringt Artikel und Videos, die in bestimmten Ländern nicht in den Medien auftauchen oder für die ihre Urheber verfolgt werden. Die Seite ist so gestaltet, dass sie leicht kopiert werden kann; das Kopieren und Weiterverbreiten der Inhalte ist erwünscht.

Nutzer können selbst Inhalte für wefightcensorship.org einreichen. Dazu steht auf der Seite ein Formular bereit, das durch sichere Übertragungswege die Identität der Absender schützt. RoG empfiehlt die Seite mit einem Virtual Private Network (VPN) oder durch das Anonymisierungsnetz TOR ("The Onion Router") zu nutzen. Wie das funktioniert, wird auf der Seite im "Online Survival Kit" beschrieben.

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung-im-detail/artikel/neue-webseite-fuer-zensierte-inhalte

 

Deutsche Digitale Bibliothek online

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ist in Betaversion online. Der Normalbetrieb soll 2013 beginnen. Derzeit umfasst sie etwa 5,6 Millionen Datensätze aus 90 Einrichtungen. Ziel der DDB ist es, alle Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands zu vernetzen und so in die europäische digitale Bibliothek Europeana einzugliedern.

Die Deutsche Digitale Bibliothek soll das zentrale nationale Portal für Kultur und Wissenschaft sein. Das Portal wird perspektivisch die digitalen Angebote von bis zu 30.000 deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen (1.800 sind derzeit registriert). Damit wird das kulturelle Erbe der Nation digital und von jedem Bildschirm aus weltweit zugänglich – und das weitgehend kostenfrei.

Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist es, jedermann über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten. Als zentrales nationales Portal soll die DDB perspektivisch die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen.

Durch die zentrale Zugänglichkeit, die unabhängig von Ort und Zeit Zugang zur gesamten erforderlichen Information schafft, werden die Recherchemöglichkeiten in Forschung, Lehre und Wirtschaft grundlegend verbessert. Die DDB stellt nur Informationen zu sorgfältig und fachkundig aufbereitetem Material zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können sich der Authentizität der Inhalte sicher sein.

http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/advancedsearch
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/help
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/about

«Per Mausklick zum nationalen Kulturerbe: Die Deutsche Digitale Bibliothek geht ans Netz», Deutschlandfunk, 27. November 2012